Prinzipien
Die Mediation setzt 8 grundlegende Prinzipen voraus.
1. Selbstverantwortung:
Die Medianten treffen in ihrer eigenen Sache selbständig Entscheidungen. Die Entscheidungsbefugnis wird nicht an Dritte
übertragen.
2. Freiwilligkeit:
Nur so kann eine wertschöpfende und beziehungsgerechte Zusammenarbeit stattfinden.
3. Vertraulichkeit:
In der Mediation muss es möglich sein, dass schwierige und unangenehme Themenbereiche angesprochen werden können.
Um dies zu ermöglichen, ist Vertraulichkeit eine Grundvoraussetzung
4. Volle Informiertheit:
Alle Punkte / Aspekte die Einfluss auf die Entscheidungsfindung haben sollen in der Mediation besprochen werden.
5. Ergebnisoffenheit:
Es muss die Bereitschaft gegeben sein offen für verschieden Lösungsansätze zu sein.
6. Zukunftsorientiertheit:
In der Mediation geht es nicht nur um Vergangenheitsbewältigung, sondern viel mehr darum zukunftsorientierte Lösungen
zu finden.
7. Allparteilichkeit:
Der Mediator ist allparteilich. Das bedeutet er ist für beide Seiten. Er möchte also beide Seiten verstehen und bietet beiden Seiten gleich viel Raum.
8. Kenntnis der Rechtslage:
Die Mediation schließt die Kenntnis der Rechtslage nicht aus, sondern bedingt sie. Sie ist erforderlich, damit alle Aspekte
gesehen werden und die in der Mediation getroffene Vereinbarung bewusst abgeschlossen wird und dadurch auf Dauer
Bestand hat.
